4. Mammutmarsch-Training, 45 km – Wie soll ich bitte nochmal mehr als das doppelte laufen?

März 30, 2016

mammutmarsch training 4 teltow stadt

Je öfter und gleichzeitig weiter ich wandere, desto mehr glaube ich, dass das Überstehen der 100 km beim Mammutmarsch einem Wunder nahekommt. Gehofft hatte ich auf das genaue Gegenteil als ich mit dem Training begonnen hatte. 100 km klangen bei der Anmeldung viel. Wieviel das aber wirklich ist, kann man nur erahnen, wenn man schon einmal fast die Hälfte an einem Tag gegangen ist. Richtig begreifbar ist das aber dennoch nicht. Nach dem vierten Training halte ich es für eine gute Taktik, ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach in eine Art Zombiemodus zu verfallen, in dem das Gehirn abschaltet und nur noch humpelnd ein Fuß vor den anderen gesetzt wird.

In Vorbereitung auf die 45 km-Runde hatte ich mich mal wieder mit dem Schuh-Socken-Problem beschäftigt. Mal wieder. Folgende Kombinationen habe ich jetzt schon durch:

  • Hanwag AB-Wanderstiefel mit Salomon Trailsocken: blasenfrei auf 30 und 35 km, aber Druckgefühl an den Schienbeinen und in Kombination einfach zu schwer und zu warm
  • Salomon Speedcross 3 mit Salomon Trailsocken: schön leicht auf 40 km, aber Blasen an Ballen und innenseitigen Hacken, beidseitig

Das neue Dreamteam sollten diesmal die Salomon X Ultra 2-Schuhe mit CEP Running Ultralight-Socken sein. Die Schuhe habe ich mir von einem Bekannten empfehlen lassen, der gerne schnell und lange wandert. Auf die Socken schwört Katharina aus unserer Mammutgruppe.

mammutmarsch training 4 Salomon X Ultra 2 CEP

Am Morgen des Ostersamstags weckte mich schon die Sonne mit warmen Strahlen. Obwohl ich mir am Vorabend alles bereitgestellt hatte, ging um 7:30 Uhr wieder die Panik los. Zu spät, zu spät, zu spät. Meinen Kaffee musste ich mir daher wieder mitnehmen und beim Warten auf den Bus schlürfen. Hätte ich mal nicht so getrödelt, hätte ich nicht die Kanne am Ende tragen müssen. Wer trödelt, muss eben mehr schleppen.

mammutmarsch training 4 buswarten

Den Treffpunkt am S-Bhf Grunewald hatte ich nicht genau angegeben und huschte daher um 9 Uhr nochmal über alle Bahnsteige und Ausgänge, um auch niemanden zurück zu lassen. Trotz Ostersamstag waren wir wieder um die 44 bunt gekleidete und mit Rucksäcken bewaffnete Leutchen. Ich spulte mein übliches Sprüchlein zu Fotografieren für den Blog, Pausenzeiten und Notfallkontaktnummer ab, vergaß aber, dass das nur eine Privatveranstaltung auf eigenes Risiko ist. Zum Glück landete aber (meines Wissen) niemand im Wannsee oder wurde vom Wildschwein gefressen.

mammutmarsch training 4 treffen

mammutmarsch training 4 gruppe

Kurz nach 9 Uhr zogen wir direkt in den Grunewald, ins Gebirge Berlins. Hoch ging es auf den Drachenberg, auf dem ich selbst noch nie gewesen bin. Eine tolle Aussicht bot sich von dort oben, sowohl auf die Stadt als auch den benachbarten Teufelsberg. Zeit für einen Mini-Fotostopp.

mammutmarsch training 4 grunewald

mammutmarsch training 4 drachenberg

mammutmarsch training 4 aussicht drachenberg

In dem Labyrinth aus kleinen Pfaden versuchte ich den richtigen zu finden. Einer führte recht steil bergab, aber direkt Richtung Teufelsberg, der als nächster zu erklimmen war. Da wollten die Vordersten schon zum ersten Mal in die falsche Richtung. Die Menge schnaufte und keuchte den Teufelsberg hinauf und mehr als einmal hörte ich „Gut, dass du das nicht am Ende mit uns machst“. Das war der Plan! Vorbei ging es an einem tempelähnlichen Gebilde, welches sich als Kletterturm herausstellte.

mammutmarsch training 4 teufelsberg

mammutmarsch training 4 Kletterturm

Eigentlich wollte ich ja eine dreiviertel Runde oben um den Teufelsberg drehen, um die alte Radarstation zu sehen. Da die Vordersten aber wieder woanders lang gingen, führte uns unser Weg eben unterhalb dieser über die Rodelbahn.

mammutmarsch training 4 abstieg Teufelsberg

Ein paarmal ging es noch bergauf/bergab und ich war am Ende froh, dass wir nicht von Mountainbikern überfahren wurden, weil einige Wege doch eher nach Downhill statt Wanderwegen aussahen. Mitten im Wald die erste Kuriosität des Tages: Eine Tanne mit Ostereiern behangen. Ne Ostertanne. Klar, wenn bei mir um die Ecke Bäume BHs tragen können, können hier auch Eier an Tannen wachsen.

mammutmarsch training 4 grunewald 2

mammutmarsch training 4 abstieg

mammutmarsch training 4 Ostertanne

Vom Wald zum Wasser

Nach 7 km und ca. 300 kumulierten Höhenmetern verließen wir das Waldgebiet und trafen auf das Wasser, welches uns den Rest der Reise über begleiten sollte. Für einen Feiertag und solch schönes Wetter war es erstaunlich leer auf dem sonst so beliebten Spazierweg.

mammutmarsch training 4 Wannseeufer

mammutmarsch training 4 wannsee

mammutmarsch training 4 wannsee ausblick

Nach 11 km legten wir eine kurze Spontanpause ein, nachdem einige auf dem Parkplatz zur Havelchaussee ein Toilettenhäuschen entdeckt hatten. Auf dieser Route ist die Nutzung jedweder sanitärer Anlagen auch anzuraten, da der Weg an der Havel leider nicht den Sichtschutz des Waldes bieten kann. Es ist halt immer was.

Auf der Havelchaussee selbst verpasste die vorderste Gruppe wieder den richtigen Abzweig. Ich muss dringend lautes Pfeifen trainieren! Die Letzten waren  auf einmal die Ersten und schlüpften in einen kleinen Waldweg, der wieder zum Wasser führte. Während ich da so lief, durchfuhr mich einige Male plötzlich ein heftiger Schmerz in der linken Wade. Ich hatte am Donnerstag noch notfallartig einen Physiotherapeuten aufgesucht, der mir mein Bein mit Kinesiotape versorgen sollte, da sich nach dem letzten Lauftraining mein Schienbein schmerzhaft zu Wort gemeldet hatte. Und nun das. Nach nicht einmal einem Drittel der geplanten Strecke. Ich biss die Zähne zusammen, versuchte, den Schmerz zu ignorieren und hoffte, es würde sich geben.

mammutmarsch training 4 schmaler weg

Für die erste richtige Pause fanden wir nach ziemlich genau 15 km ein tolles Plätzchen mit Aussicht über den Wannsee. In der Sonne war es so warm, dass ich mich bis aufs T-Shirt ausziehen konnte. Ich legte mich kurz hin, machte die Augen zu und wollte auf einmal gar nicht mehr weitergehen. Am liebsten hätte ich dort einfach ein Nickerchen in der Sonne gemacht. Aber wir wollten heute ja noch 30 km mehr schaffen.

mammutmarsch training 4 Pause 1

Nach 15 Minuten machten wir uns wieder auf die Socken. Mein Bein hatte sich zwischenzeitlich zum Glück wieder beruhigt. Wir passierten das Strandbad Wannsee, das zwar offen hatte, aber noch nicht zum Baden einlud und kamen am ersten Ausstiegspunkt S-Bhf Wannsee an. Dort verließen uns nach 17,5 km nur einige wenige.

mammutmarsch training 4 Strandbad Wannsee

Ein kleines Grüppchen hatte sich abgesetzt, um noch schnell Toiletten und einen Bäcker aufzusuchen. Fast hätte ich vergessen, auf sie zu warten. Dank der modernen Kommunikationsmittel war es aber kein Problem, den aktuellen Stand- und Warteort mitzuteilen. Zum Glück sind wir aus dem Zeitalter der Rauchzeichen raus.

mammutmarsch training 4 Pause wannsee

Nach der unfreiwilligen Kurzpause ging es dann zackig weiter. Für einige zu zackig. Vorne legten einige ein Tempo an den Tag als hätten sie am Abend noch ein wichtiges Date. Vielleicht war das ja wirklich so. Aber von den angepeilten 5 km pro Stunde waren die weit entfernt und eher mit 6 km/h unterwegs. Das war uns, die den Weg genießen wollten, zu schnell. 6 km/h werde ich beim Mammutmarsch sicher nicht laufen. Mit 5 fühle ich mich wohler und habe sogar noch 4 Stunden für Pausen übrig.

Am Flensburger Löwen sah ich die Vorderfront noch um die Ecke verschwinden. Danach war sie größtenteils außer Sichtweite. Spätestens am Wirtshaus zu Pfaueninsel, wo ein paar von uns Gemütlichen nochmal aufs Örtchen verschwinden mussten und ich mir ein Eis gönnte, war jede Hoffnung verloren, die da vorn nochmal einzuholen.

mammutmarsch training 4 flensburger löwe

mammutmarsch training 4 Eis

Stattdessen genossen wir das schöne Wetter und die Dinge, die da in Form von Kirchen am Weg lagen. Nebenbei zog noch ein halbnackter Paddler in seinem Kanu an uns vorbei.

mammutmarsch training 4 Kirche

St. Peter und Paul Kirche

mammutmarsch training 4 Heilandskirche Sakrow

Heilandskirche Sakrow, Drehort von „Keinohrhasen“

Irgendwann rief mich Nina an und fragte, wo wir denn blieben. Sie seien schon an der Glienicker Brücke. Wir hinteren waren zu dem Zeitpunkt sicher noch 10 Minuten von dort entfernt. Daraufhin ließ sich die vordere Truppe nicht mehr halten und zog schon weiter. Die nächste Pause sollte so um 30 km sein und sie sollten schon mal ein schönes Plätzchen suchen.

mammutmarsch training 4 glienicker brücke1

mammutmarsch training 4 Schlössertour

Unser weiterer Weg führte uns entlang der Route vom Potsdamer Schlösserlauf durch Parkanlagen und an schicken Schlössern vorbei. Dann lag plötzlich eine Mauer vor uns, durch die nur ein Eisentor führte. Ich hätte fast nicht damit gerechnet, dass dieses offen ist, aber wir konnten ohne Problem durchgehen.

mammutmarsch training 4 glienicker brücke

Erst bei Kilometer 30 trafen wir wieder auf die vordere Gruppe, die am Griebnitzsee einen schönen Platz zum Pausieren aufgetan hatte. Für die war es natürlich eine weitaus ausgiebigere Pause als für uns Nachzügler. Trotzdem war noch genug Zeit, dass ich mir nebenbei einen Geocache holen und ein Foto mit meinem Maskottchen machen konnte.

mammutmarsch training 4 Pause 2

Nach der Pause ging es zügig weiter. Ich versuchte zunächst, ein wenig flotter unterwegs zu sein. Als ich dann aber an einer Ecke, an der nicht so klar war, wo es als nächstes entlang gehen könnte, den Hinweis bekam, es kämen noch drei Abgeschlagene ganz hinten nach, wartete ich. Und wartete. Und wartete. Die Gruppe hatte sich schon wieder richtig weit auseinander gezogen. Ich wies ihnen kurz den Weg und versicherte mich, dass sie nach Teltow finden würden. Immerhin ging es ja nur noch am Kanal entlang. Trotzdem wollte ich sicher stellen, dass alle gut ankommen.

mammutmarsch training 4 kohlhasenbrück

Nach dieser Aktion hatte ich richtig zu tun, wenigstens die mittlere Gruppe wieder einzuholen. Ich rannte kurzzeitig, dachte dann aber an mein lädiertes Bein und wechselte wieder zu Speedhiking. Nichtsdestotrotz wollte ich es mir nicht nehmen lassen, die Schönheiten rechts und links im Vorbeieilen zu bestaunen.

mammutmarsch training 4 teltowkanal

mammutmarsch training 4 blüten

mammutmarsch training 4 Pilzbaum

Kurz vor der Machnower Schleuse holte ich mein Grüppchen dann wieder ein. Die ganz Schnellen warteten bereits auf der Brücke auf uns. Karsten gab großzügig Gummibärchen aus. Welche Glückgefühle so ein Gummibärchen auslösen kann, vermag wohl nur der einzuschätzen, der zu diesem Zeitpunkt auch schon 38 Kilometer gewandert war. Gummibärchen kommen bei mir auf jeden Fall ins Gepäck für den Mammutmarsch!

Endspurt. Kurzzeitig ging es vom Wasser weg und nach Stahnsdorf hinein. Da steppte der Bär. Stimmt. War ja Ostern. Wo sonst nie ein Auto steht, herrschte nun Krieg um die Parkplätze. Rummelmusik drang hinüber und ich wäre zu gern dem Duft der Bratwurst gefolgt. Stattdessen freute ich mich schon auf mein kulinarisches Highlight des Abends: eine Dose Ravioli.

Die tiefstehende Sonne tauchte unseren Weg in goldenes Licht und verbreitete eine tolle Stimmung. Zumindest für die, die Zeit hatten, das zu genießen. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Brücke, die nach Teltow und zum S-Bhf führte. Nina und drei anderen Wackeren waren die 45 km noch nicht genug, daher liefen sie weiter am Kanal entlang bis nach Steglitz.

mammutmarsch training 4 teltowkanal2

mammutmarsch training 4 sonnenuntergang

mammutmarsch training 4 die Unermüdlichen

Mir war aufgefallen, dass ich ein paar meiner Mitstreiter vermisste. Ich wartete wieder und dann kamen sie auch, die letzten Mohikaner. Auch wenn es so klingen mag: wir waren überhaupt nicht langsam. Mit der Ankunft am Ziel hatte ich erst gegen 19 Uhr gerechnet. Stattdessen waren selbst wir Langsamsten bereits um 18:25 Uhr dort.

Alle anderen hatten schon die Bahn genommen und so machten eben wir die einzigen Siegerfotos vor Ort.

mammutmarsch training 4 teltow stadt2

mammutmarsch training 4 die letzten

mammutmarsch training 4 die letzten2

Es war wie immer eine schöne Wanderung. Fürs nächste Mal sollten wir erwägen, eine schnelle Gruppe einzurichten, die dann eben deutlich schneller unterwegs sein möchte als die angepeilten 5 km/h. Allerdings sollte zumindest irgendwer die Strecke parat haben, damit auch individuelle Pausen möglich sind und niemand unnütz warten muss.

Fazit meines Schuh-Socken-Dreamteams: 45 km sind einfach mal eine Strecke, die zusetzt. Ich merkte meinen Ballen und auch die inneren Hacken waren wieder mit Blasen versehen. Da das anscheinend meine Problemzone ist, werde ich nächstes Mal darüber nachdenken, die Bereiche vorher zu tapen. Mal sehen, wie gut mir das gelingt.

Weiter geht es in zwei Wochen am 09.04.2016. Diesmal vom S-Bhf Wannsee über die Döberitzer Heide nach Spandau. Eventuell muss ich die Strecke noch einmal abändern. Es gibt kaum bis keine Ausstiegspunkte, was aber durchaus wichtig ist. Es kann ja immer mal was dazwischen kommen. Ich freu mich auf den wilden Haufen 🙂

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12 Comments

  • Reply Angela Mittwoch, der 30. März 2016 at 18:03

    Liebe Carola, ein toller Bericht und sehr schöne Fotos. Ich ahne dunkel, wenn du mit den 3 Abgeschlagenen meinst, ich spüre es regelrecht an meinen Versen 😉 .
    ES war perfekt organisiert und ein fantastischer Tag. Danke nochmal dafür.
    LG Angela

    • Carola
      Reply Carola Donnerstag, der 31. März 2016 at 18:27

      Ich danke dir für dein liebes Feedback! Freut mich, dass ihr trotzdem so weit gewandert seid 🙂

  • Reply Robert B. Mittwoch, der 30. März 2016 at 18:19

    „Wie soll ich bitte nochmal ̶m̶̶e̶̶h̶̶r̶̶ ̶̶a̶̶l̶̶s̶ das doppelte laufen?“

    Ich habe bei meinen letzten Training ja die 50km geknackt
    Aber, die Frage stelle ich mir da trotzdem -_-

    • Carola
      Reply Carola Donnerstag, der 31. März 2016 at 18:29

      Ich glaube, die stellen wir uns fast alle! Unglaublich. Immer noch schier unglaublich, wie man das schaffen kann. Aber es scheint zu gehen!

  • Reply Diana Stiller Mittwoch, der 30. März 2016 at 20:13

    Liebe Carola, mit großem Interesse habe ich wieder deinen wunderbaren Bericht gelesen. ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir und einigen anderen geht. Ich hoffe dass ich auch bald mal wieder mit euch wandern kann– landschaftlich einfach zauberhaft. Leider hab ich bis zum 17.4. soviel Termine an den Wochenenden, die einen frühen Start mit euch und meinen beiden Mädels der anderen Gruppe LEIDER verhindern. Ich versuche dann einige Stunden allein zu laufen und das ist für mich mehr als eine Herausforderung. Am 9. April bin ich bei meinen Enkelkindern in Stuttgart–ich sehne eurem Bericht mit Spannung entgegen. Am 15.4. werd ich endlich mit meinen beiden Mädels unsere Nachtwanderung starten– ich freu mich so auf die beiden. Ganz ganz liebe Grüße an alle Mitstreiter . Ende April bin ich dann wieder mit von der Partie. Hab eine tolle Zeit miteinander.
    Diana

    • Carola
      Reply Carola Donnerstag, der 31. März 2016 at 18:31

      Diana, Du bist ja auch voll ausgebucht. Toll, dass ihr auch so eine Nachtwanderung macht. Nachts ist das schon noch was anderes als tagsüber, wie wir feststellen konnten. Dann freut es mich, wenn du Ende April noch mal dabei bist 🙂

  • Reply Ralfvolker Mittwoch, der 30. März 2016 at 20:36

    Klasse Bericht! Hoffe wir sehen uns beim MM Liebe Grüße

    • Carola
      Reply Carola Donnerstag, der 31. März 2016 at 18:26

      Danke, lieber Volker, hoffentlich finden wir uns unter den 2000 Leuten 😉

  • Reply Ruslan Mittwoch, der 30. März 2016 at 20:47

    Hallo Carola,

    ein schöner Bericht!

    wg. Blasen: kauf Dir das Leukoplast von BSN Medical (2,5 cm x 5 m, 42078876, PZN-0625993, REF No. 01522-00) und kleb die Druckstellen vor der Wanderung ab. Wirkt Wunder 😉 Das Leukoplast kannst auch in Deinen Rucksack verstauen, nimmt nicht viel Platz 🙂

    Schmerzen in den Waden: da muss man ein bissl aufpassen. So kann man auch den Muskelfaserriss bekommen. Mit dem Muskelfaserriss kann man gehen und sogar rennen (obwohl nicht schmerzfrei), umso schlimmer sind aber dann die Folgen. Wenn Du irgendwann so einen Schmerz verspüren sollte, als ob Dir jemand in die Wade ein Messer gerammt hat, dann ist das ein Muskelfaserriss.

    Die Distanz von 100km: das schaffst Du locker, mit all Deinem Training, Long Runs und Weitwanderungen! 2011 hab ich viel weniger trainiert (2-3 Wochen lang 3x die Woche 3-6 km gejoggt und 2 Wanderungen gemacht, ca. 25km und ca. 35km) und bin beim Oxfam Trailwalker unter 24 Stunden gekommen, und zwar ohne Probleme. Und Du schaffst das auch 🙂

    Grüße Ruslan

    • Carola
      Reply Carola Donnerstag, der 31. März 2016 at 18:32

      Danke Dir 🙂
      Ok, Leukoplast. Ist einen Versuch wert. Ich muss nur zusehen, dass ich das auch richtig verwende.
      Oh man, Muskelfaserriss, du machst mir Mut…Ich werde mal auf meinen Körper hören, aber Messer habe ich zum Glück noch nicht drin gespürt!

      • Reply Karl-Friedrich Sonntag, der 3. April 2016 at 17:34

        Das mit dem Leukoplast (oder alternativ Hansaplast) kann ich auch nur empfehlen =) Beim Pilgern letztes Jahr haben da super viele drauf geschworen und ich benutze es seit dem auch immer – blasenfrei =)
        (ich denke das immitiert dieses System, dass nicht deine Haut sondern halt irgendetwas anderes an dem Schuh reibt… Gibt ja auch solche „2-Socken-Socken „….)
        Ich fand die Wanderung auch super schön und toll organisiert =) Vielen Dank dafür 😉

        • Carola
          Reply Carola Montag, der 11. April 2016 at 18:25

          Danke, Karl-Friedrich 🙂 Ich hoffe, dich bei einem der anderen Trainings dann nochmal zu sehen. Oder eben beim Ernstfall!

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