(Deutsch) Packliste für den Mammutmarsch und 24-Stunden-Wanderungen mit Verpflegungspunkten

April 26, 2016

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8 Comments

  • Reply Thomas Wepunkt Tuesday April 26th, 2016 at 11:15 PM

    Ganz schön viel dabei… 😉

    Bananen und Müsliriegel gibts an den Checkpoints – braucht man nicht extra mitnehmen -bzw. kaufen.
    Bei Schmerzmitteln, kann ich nur sagen, dass ich den sorglosen Umgang mit solchen Medikamenten nicht cool finde, weil es deinem Körper in keinster Weise gut tut.
    Ansonsten ist die Liste ganz in Ordnung. (eine Schokomilch mit nem Reisemüsli kommt morgens um 9:00 Uhr auch sehr geil)

    • Carola
      Reply Carola Thursday April 28th, 2016 at 06:47 PM

      Thomas, hast Recht, Bananen gibts bestimmt. Bei Müsliriegeln schwöre ich jedoch auf meine 😉
      Schmerzmittel sollten nicht sein. Der Körper kann ja sonst keine Signale mehr geben, wenn etwas “bedroht” ist. Ich kann es aber durchaus verstehen, wenn der eine oder andere dazu greift. Schokomilch…mmmh. Ich glaub, die packe ich den Versorgungsbeutel für km 50.

  • Reply Martin Wednesday April 27th, 2016 at 05:16 AM

    Hast du im Punkto Tee’s einige empfehlungen? Matchatee soll ja angeblich wach halten. Früchtetees wiederum sollen nicht so der Bringer sein.

    • Carola
      Reply Carola Thursday April 28th, 2016 at 06:45 PM

      Ach herrje, mit Tee kenne ich mich so richtig nicht aus. Ich kaufe und mache mir immer den, der schmeckt. Ob der jetzt wach, müde, ausgeglichen oder glücklich macht… keine Ahnung 😉 Schwarztee soll ja angeblich wach machen.

  • Reply Evy Tuesday May 3rd, 2016 at 07:53 PM

    Ich habe mich noch nie mit dem Thema beschäftigt, finde aber den Einblick sehr spannend! Klingt nicht soviel anders wie eine Liste für eine “normale” Wanderung 🙂

  • Reply Norman Friday April 6th, 2018 at 04:49 PM

    Die üblichen 100km Märsche finden innerhalb von Ballungsgebieten statt, selbst die Wälder dort sind mit Waldautobahnen durchzogen, und ich weiß von keinem Marsch der wirklich durch soweit abseitiges und unwegsames Gelände führt das ein Verunfallter schwierig gefunden werden müßte. Bei diesen Events sorgt schon der Veranstalter dafür, sonst bekommt er gar keine Durchführungsgehnehmigung, das die Strecke an jeder Stelle offen und bequem zugänglich ist, Trillerpfeife ist also hier überflüssig, ebenso sind diese Amino Produkte reine Geldmacherei ohne praktischen Nutzen. Die Nahrungsmittel stellen hoffentlich nur eine Auswahl dar, es ist von der Menge ansonsten viel zu viel, selbst wenn man von einem Kalorienverbrauch von 6000Kcal ausgeht, so ist es für den Körper ohne Probleme möglich über 24 Std mit einem Kcal Defizit zu leben. Durch die vielfältige Aufzählung wird suggeriertv das der Körper eine große Menge an Energie benötigt und er ohne diese vielfältigen albernen Energieriegel und Kohlehydratbomben zusammenbrechen würde. Was das Trinken betrifft, auch hier ist es individuell unterschiedlich, der Hinweis auf 1 1/2 l pro 25 km ist schon längst überholt, jeder Arzt weis heute das auch bei mäßiger Belastung in 24 Std knapp 2 1/2 l in der Regel schon mehr als genug sind. Der link zu Amazon mit gänzlich für Wanderungen ungeeigneten Stirnlampen, der Hinweis auf Zahnpasta und Zahnbürste ist übertrieben. Nach einem Marsch ist man entweder im Hotel oder zu Hause und kann dort die Zähne noch putzen ansonsten hat man sie vor dem Marsch geputzt. dieHandschuhe sind für den Winter und Temperaturen um 2 bis unter 0 Grad sicher sinnvoll, aber selbst bei im Herbst stattfindenden Märschen beträgt die Nachttemperatur kaum unter 6-7 Grad und da braucht man noch lange keine Handschuhe.

    • Carola
      Reply Carola Saturday April 7th, 2018 at 02:45 PM

      Lieber Norman, vielen Dank für deine Kritik zu meiner Packliste. Natürlich ist diese Packliste rein subjektiv, wie so vieles, was ein Blogger veröffentlicht. Dennoch möchte ich gern ein paar Dinge aufgreifen, die du für unnötig erachtest.
      Fangen wir mal mit der Trillerpfeife an. Nehmen wir mal an, du wanderst 24 Stunden. In diesen 24 Stunden wird es unweigerlich irgendwann dunkel und viele Märsche führen dich auch in der Nacht durch abgelegene Waldgebiete oder Felder. Du bist dabei keineswegs immer umgeben von Menschenmassen oder nahe der Waldautobahnen, so es denn welche gibt. Ich habe schon die unglücklichsten Unfälle gesehen, bei denen sich jemand nur durch wegrutschen ein Bein brach. Gerade in Brandenburg ist Mobilfunkempfang Mangelware. Was also tun, wenn du nachts im Wald mit gebrochenem Bein strandest? Eine Trillerpfeife, um auf dich aufmerksam zu machen, spart wesentlich mehr Energie, als die ganze Nacht zu schreien. Und die paar Gramm mehr trage ich gerne mit.
      Natürlich stellt das Essen nur eine Auswahl dar. Viele machen den Fehler, viel zu viel mitzuschleppen, zumal jede Veranstaltung mit Verpflegungspunkten ausgestattet ist. Nicht immer ist jedoch dann genau das dabei, worauf du gerade Appetit hast. Und ich habe auch schon Veranstaltungen miterlebt, bei denen die Stände bei meiner Ankunft leergeputzt waren. Nicht schön, wenn man sich auf ein Milchbrötchen am Morgen nach 80 km freut und dann selbst nichts mehr hat.
      Der Wasserbedarf ist von Mensch zu Mensch, von Wetter zu Wetter und Beschaffenheit der Strecke unterschiedlich. In der Wüste und bei subtropischem Klima verbrauche ich gut und gerne 5 Liter Wasser am Tag. Der Mammutmarsch 2017 war unerwartet heiß, mit fast 30 Grad mussten die Wanderer zurecht kommen. Und dann sind 2 1/2 Liter für ganze 24 Stunden schlichtweg zu wenig.
      Hingegen hatten wir 2016 ungewöhnlich kalte Nächte um und am Mammutmarsch. Die Temperaturen fielen bis auf 6 Grad. Jemand, der keine Probleme mit seinen Händen hat, mag Handschuhe übertrieben finden. Aber vielleicht liest du ja mal über das Raynaud-Syndrom nach und fragst dich dann, warum ich die Handschuhe als sinnvolle Ergänzung auf der Liste habe. 😉

  • Reply Stefan Thursday September 6th, 2018 at 08:17 AM

    @Norman: ich kann Deine Gedanken in Teilen nachvollziehen. Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass ich es nicht schaffe, alle 10km einen Liter Flüssigkeit zu mir zu nehmen, daher tendiere ich auch eher dazu, dass wahrscheinlich zwei Füllungen meiner Trinkblase á 2 Liter für 100km ausreichen werden. Die Empfehlung mit den Handschuhen finde ich aber gut, da ich mit Stöcken laufe und da taten mit die Hände nachher ganz schön weh, da hätte ich mir Handschuhe gewünscht, die nebenbei auch warm halten. Wahrscheinlich nehme ich meine Fahrradhandschuhe beim 100er in Köln mit.
    Ich selbst nehme wie gsagt Stöcke mit, die verhindern auch das Anschwellen der Hände, was für mich sehr unangenehm ist. Für die Waden haben mit Kompressionsstulpen sehr geholfen.
    Als Lampe habe ich ein Modell gefunden, welches eine Rucksackbefestigung ermöglicht, d.h. ich muss kein Stirnband tragen. Musste lediglich mit Klebeband einen kleinen Rand “bauen”, da der Lichtkegel sonst in der Finsternis uznangenehm blendet. Habe ich allerdings auch erst beim Probelauf herausgefunden.
    Zu aller letzt nehme ich einen kleien Regenschirm je nach Wettervorhersage mit, da ich keine Lust habe, als begossener Pudel dazustehen.

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