(Deutsch) Mammutmarsch 2016 – Abbruch in der Nacht: Wenn die Sanitäter ausgehen

May 18, 2016

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29 Comments

  • Reply Olaf Monday May 16th, 2016 at 10:14 PM

    Hallo Carola, nach diesem deprimierenden Ende noch so ein toller Bericht… Respekt!

    Mich hat das Gerücht vom Abbruch kurz vor Rehfelde erreicht, bevor es dann am Verpflegungspunkt offiziell bestätigt wurde. Bei meiner Mitläuferin und mir siegte der Trotz und wir sagten uns: schnell weg hier bevor uns jemand aufhalten will.
    Im Nachhinein betrachtet, eine überaus leichtsinnige Entscheidung, aber zum Glück fanden wir kurz darauf Anschluss an eine Läufergruppe aus Braunschweig, die ihr eigenes Catering dabei hatte und uns nicht nur mitgezogen, sondern auch großzügig verpflegt hat. Ohne diese Unterstützung hätten wir es wohl nicht geschafft, aber so erreichten wir nach 20 Stunden und 13 Minuten das Ziel am Bahnhof Gusow, wo ein einsamer Bierverkäufer gerade seinen Stand aufbaute und sich vielleicht über die ausbleibende Kundschaft wunderte…
    Den Ostseeweg haben wir auch schon im Kalender stehen und wenn es im nächsten Jahr wieder einen Mammutmarsch gibt, sind wir ebenfalls wieder dabei. Organisierst Du dann bitte wieder die Trainingsmärsche? 🙂

    • Reply Maja Tuesday May 17th, 2016 at 07:47 AM

      leichte Korrektur: es waren 21 Stunden und 13 min
      kleine Ergänzung: es war ein gruselig schönes Erlebnis
      Danke Carola für Training, Listen und diesen Bericht.

      • Carola
        Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 11:49 AM

        Also ne Stunde geschummelt 😛 Ja, das wäre auch meine ungefähre Zielzeit gewesen. Nächstes Jahr!

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 11:45 AM

      Lieber Olaf, auf der einen Seite beneide ich euch, dass ihr durchgezogen habt, auf der anderen weiß ich, dass es auch von mir leichtsinnig gewesen wäre, mit der wenigen verbleibenden Versorgung weiter zu machen. Ein eigenes Catering dabei? Krass! Das nenn ich mal Glück! Ja, dann sehen wir uns an der Ostsee. Und klar, Trainingsmärsche wird es geben. Neue Termine für diesjahr gibts dann demnächst schon. Schau mal in die Facebookgruppe “Marschgruppe Earnyourbacon” 🙂

  • Reply Sascha Tuesday May 17th, 2016 at 04:31 AM

    Hallo Carola,

    unglaublich wie unvorbereitet da wohl einige Teilnehmer waren. Kein Wunder gibt es bei einigen Ultralaufveranstaltungen Mindestvoraussetzungen bzw. Qualifikationspunkte. Wer bitte traut sich an eine Distanz von 100 Km ohne vernünftig vorbereitet zu sein? Schon alleine die Zahl sollte doch ordentlich Respekt erzeugen.
    Der Veranstalter hat aber, meiner Meinung nach in letzter Konsequenz dann eben doch richtig entschieden als er den Marsch abgesagt hat. Die Fehler sind ganz klar im Vorfeld geschehen und ich hoffe doch dass eine vernünftige Nachbereitung seitens des Veranstalters erfolgt.
    Respekt zu deiner Leistung! Ich bin ja jetzt schon ein paar Mal selber 60 und mehr Kilometer gelaufen, könnte mir aber echt nicht vorstellen solche Strecken zu wandern 🙂 Echt stark!

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 11:47 AM

      Lieber Sascha, der Veranstalter möchte halt, dass jeder dran teilnehmen kann, um sich auszuprobieren. Ich habe hinterher auch gedacht: wenn ich keinen Marathon laufen kann, melde ich mich auch nicht zu einem an, um mal zu gucken, wie weit ich komme, sondern eben erstmal bei 10km-Läufen oder HM. Aber so unterschiedlich sind die Ansichten 😉

  • Reply Fox Tuesday May 17th, 2016 at 07:20 AM

    Hey Carola,

    spannender Bericht und schade, dass es letztendlich dazu gekommen ist. Schon erschreckend, dass sich offenbar viele der hohen Belastung nicht bewusst sind und dass es gerade an solchen Tagen (Kälte etc.) nochmal ganz anders werden kann – selbst im ach so platten Berlin 😉

    Der nächste Marsch kommt bestimmt! Kopf hoch, weitermachen.

    Liebe Grüße,

    Der Fuchs

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 11:48 AM

      Lieber Fuchs, es war wirklich bitter kalt in der Nacht. Selbst ich hab gezittert, trotz drei Schichten. Mir ein Rätsel, wie man das im T-Shirt aushalten konnte. Nur mit Wärme von innen 😉 Klar, bin schon zu Dein-Ostseeweg angemeldet 😉

  • Reply Claudius Tuesday May 17th, 2016 at 07:58 AM

    Trotz des bitteren Ausgangs hast du wirklich noch einen tollen Bericht auf die Seite gezaubert :-). Das gemeine an der Sache ist eigentlich das du jetzt 1 Jahr warten musst um die “offene Rechnung” zu begleichen. Das ist echt übel :-(. Gefühlt scheint die Steigerung von 900 auf 2500 wirklich zu krass gewesen zu sein…..wahrscheinlich aus reiner Profitgier :-(((. Viel Erfolg dann im nächsten Jahr…hoffentlich lernen der Veranstalter und die “Leichtsinnigen” aus ihren Fehlern.
    Als Vorbereitung kann ich auch noch die http://www.7seen-wanderung.de/ empfehlen….dort kannst du auf unterschiedlichsten Streckenlängen (4km – 108km) 2 Wochen vorm Mammutmarsch testen (bei super Catering und einer tollen Landschaft).

    Gratulation auf jeden Fall nochmal zur tollen Leistung. Die 100 hättest du auf jeden Fall auch gepackt !

    Viele Grüße

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 11:51 AM

      Claudius, ich musste auch erstmal eine Nacht drüber schlafen, um einen vernünftigen Bericht zu verfassen. Eine Nacht… das ist immer ein guter Berater, um runterzukommen. Ganz ein Jahr muss ich zum Glück nicht warten, bin schon zu Dein-Ostseeweg angemeldet. Die 7Seen-Wanderung hab ich auch schon auf der Liste. Mal sehen, wann ich die schaffe 🙂

  • Reply Nicol Tuesday May 17th, 2016 at 10:04 AM

    Hallo Carola,

    ich kann it dir fühlen, erging es mir doch genauso. Super Vorbereitung und Adrenalin in den Beinen. Die Organisation war wirklich top und im Vorfeld wurde schon auf vieles aufmerksam gemacht … wer lesen kann, ist klar im Vorteil, doch mal eben einen 100 km Marsch als für Jeden machbar hinzustellen, das scheint mir dann doch zu ambitioniert. Ohne Training ist es einfach nicht machbar. Man kann nicht mit ausgetretenen Latschen und 1,5 ltr Bier auf solch eine Mammutstrecke gehen. Unverantwortlich und egoistisch, bzw. ein zu großes Maß an Selbstüberschätzung… das war es, was den Marsch hat kippen lassen. Auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht, Idioten, die eine Outdoor- Zeitung lesen und meinen, schon ein Hiker zu sein. Nach knapp über 11 h wurde ich auch aus meinem Projekt 100 km bei km 59 böse eingebremst und ich néhme mir vor, wie du, die offene Rechnung in einem Jahr zu begleichen. Ich wünsche allen Hikern, die gut vorbereitet waren und iwe ich abbrechen mußten, dennoch viel Spaß und Glück und auch Kraft, neue Herausforderungen anzunehmen. Vielen Dank für deinen super authentischen Beitrag, der ein Pflaster auf meiner Wunde ist, die man nicht sehen kann. Danke!

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 11:54 AM

      Liebe Nicol, du sagst es. Inzwischen hat sich meine Laune wieder gelegt und ich schaue nach vorn und nicht mehr nach hinten. Für das “Nach vorn” wünsche ich mir allerdings, dass beim nächsten Mal tatsächlich realistischer vermittelt wird, was 100 km bedeuten. Man könnte z. B. auch staffeln: wer nachweislich schon mal mehr als 50 km gewandert ist, darf sich auf die 100 km anmelden. Wer gerade mal 10 km wandern war, muss sich beim ersten Versuch mit 50 km begnügen.

  • Reply -timekiller- Tuesday May 17th, 2016 at 03:29 PM

    Hallo Carola,
    ich habe ja mit sehr großen Interesse Deine Vorbereitung auf den Mammutmarsch verfolgt. Ich hatte letztes Jahr das erste mal von diesem Projekt gehört und war auch elektrisiert von der Idee. Hätte der Marsch durch ein südliches Bundesland geführt, ich hätte wohl auch teilgenommen. 100 km innerhalb von 24 Stunden zu wandern hört sich ja erstmal machbar an. Mitlerweile weiß ich aus eigener Erfahrung, dass das gar nicht so ohne ist. Marathonis und Ultraläufer mögen das belächeln, aber die Herausforderung liegt ja neben der Distanz auch in der Zeitdauer für solch eine Wanderung. Höchst erstaunt war ich über die Teilnehmerzahl von 2500! Wie bekommt man denn das genehmigt? Bei uns in München muss man bei Nachtläufen (in öffentlichen Grünanlagen) um jeden einzelnen Teilnehmer mit den zuständigen Behörden feilschen. Dass die Ausfälle jedoch so krass erfolgen, dass die Sanitäter knapp werden ist dennoch verwunderlich. Ich hätte vermutet, dass die Party-Fraktion bei Erschöpfung einfach einen der zahlreichen Ausstiegspunkte nutzen und einfach zurück in die Stadt fahren. Naja, vielleicht ist genau das der Grund, weil in Berlin die S-Bahnen eben auch nicht die ganze Nacht durch fahren, oder?

    Dir jedenfalls wünsche ich nach den beachtlichen 59 Kilomtern eine gute Erholung.

    viele Grüße aus München

    -timekiller-

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 11:57 AM

      Lieber timekiller, als ich mich zum Mammutmarsch angemeldet hatte, hätte ich auch nicht gedacht, wie hart 100 km wirklich sind. Erst die Trainings haben gezeigt, was es bedeutet, 24 Stunden am Stück unterwegs zu sein. Marathon- und Ultraläufer müssen auch erstmal ein solches Training mitgemacht haben, bevor man sich ein Urteil dazu erlaubt. Wer einen Marathon laufen kann, kann noch lange keine 100 km wandern. Und andersherum!
      Und die 2500, ja, die waren meines Erachtens einfach zu viel.

  • Reply Mammutiger Tuesday May 17th, 2016 at 07:18 PM

    Hallo Carola,
    danke für diesen tollen Bericht. Als ein Mitwanderer ist es sehr schön, das ganze nochmal so nachzulesen und nachzuerleben. Ich muss sagen, es war ein toller Marsch, eigentlich war auch alles gut vorereitet, so kam es mir zumindest vor. Wenn du mich fragst, so denke ich schon, dass viele Leute diesen Marsch unterschätzt haben, was eininge da an Gepäk dabei hatten, das hätten andere gerne nochmal anziehen können 😉 Ganzim Ernst, im T-Shirt und in kurzen Hosen, das das Nachst kälter wird, muss man doch niemandem sagen, oder? Gut, ich weiß nicht, warum die Leute so viele Probleme mit dem Kreislauf hatten, die Versorgung an den Stützpunkten war echt gut. Und wofür gab es den Gepäcktransport, es sollte einem das ganze leichter machen, also warum wurde das dann nicht genutzt?
    So wie ich deinen Bericht lese, hast du dich gut vorereitet und ich bin mir sicher du hättest das auch sicherlich geschafft. Mich hat die Nachricht am Stützpunkt bei km 74 ereilt, ich habe dann noch bis zum Ende durchgezogen und auch wenn man es dann geschafft hat, so war es dann echt ein bischen traurig, dass da nur der Bahnhof auf einen gewartet hat… Aber so kann man immerhin ein Häkchen an die Veranstaltung machen 😉

    Wenn ich dir auch eine ähnlcihe Veranstaltung ans Herz legen darf, dann ist das die Horizontale rund um Jena, auch 100km, das waren meine ersten 100 und ich dacht auch meine letzten, und das denke ch jetzt schon wieder…mal schauen
    Also zurük zu Jena, eine echt tolle Wanderung, bei der ich die Strecke etwas schicker fand, aber das ist sicher Geschmacksache…hier gab es auch ein paar mehr Steigungen 😉

    Viele Grüße aus Hamburg!

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 12:02 PM

      Lieber Mammutiger, ich denke, viele haben mit dem Gepäckservice zurückgeschreckt, weil es extra kostete und nicht gleich in einem höheren Startgeld enthalten war. Der Ostseeweg macht es genau so und das finde ich gar nicht so schlecht. Ich hatte auch erst kurz vorher den Service dazugebucht, weil ich dachte, ich brauch ja eh alles unterwegs. Der Luxus ist mir erst später bewusst geworden.
      Ich denke auch, dass viele nicht zwischendurch Schluss gemacht haben, weil jeder zumindest noch eine Urkunde haben wollte und sich damit bis Stützpunkt 2 geschleppt hat.
      Jena steht auf dem Programm. Diesjahr passt das leider nicht mehr. Aber 2017 kommt ja 😉

  • Reply Lieblingsblogs Empfehlungen von euch für euch – Coffee & Chainrings Wednesday May 18th, 2016 at 03:50 PM

    […] dann wird das Event abgebrochen, obwohl du noch super in Schuss bist. EarnyourBacon berichtet vom Mammutmarsch, der am Ende sogar kürzer war als die Generalprobe eine Woche […]

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 12:02 PM

      Danke, liebe Coffee & Chainrings, für die Aufnahme in die Lieblingsblogs! Das ehrt mich sehr!

  • Reply Carsten Thursday May 19th, 2016 at 09:26 AM

    Hallo Carola,

    schade das es so enden musste. Wer weiß wo für es gut war. An zukünftigen Aktivitäten scheint es dir ja auch nicht zu mangeln, von daher: Mund abputzen, weiter laufen.

    Als Außenstehender habe ich natürlich gut reden. Nachdem was so getwittert und auf Facebook zu lesen war, war der Abbruch wohl die richtige Entscheidung und würde den Veranstaltern dafür keinen Vorwurf machen wollen.

    Was mich etwas verstört hat, war die Ankündigung auf der Webseite, dass jeder normal trainierte Sportler das schaffen kann. Sich 24h ohne Unterbrechung aktiv bewegen, sei es nun wandernd oder rennend, ist nicht normal und auch für normale Sportler nicht leistbar. Wenn ich überlege, wie lange ich mich auf meine Triathlon-Rennen vorbereitete, die dann nur 4 – 6h gehen, oder meine Frau sich auf ihren ersten längeren Trailwettkampf, dann kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Ich bin schon auf das Statement der Veranstalter gespannt.

    Dir auf jeden Fall erstmal viel Spaß auf und am Rennsteig.

    Gruß Carsten

    • Carola
      Reply Carola Thursday May 19th, 2016 at 12:07 PM

      Lieber Carsten, ja, schade war das. Aber wie du schon sagst: gibt noch so viel anderes. Leider leider hat es nur damit eins meiner absoluten Highlights getroffen.
      Die Entscheidung zum Abbruch angesichts der Lage war wohl richtig. Die Ansage, es sei für jeden normal sportlichen Menschen machbar, habe ich aber schon nach den ersten Trainings angezweifelt. Fürs nächste Jahr sollte vor dem Hintergrund des diesjährigen Ausgangs entsprechend auf die Herausforderung hingewiesen werden oder mindestens differenziert. 50 km sind für einen normal sportlichen machbar. Für 100 sollte man sich entsprechend vorbereiten. Auch seinem Körper zuliebe. Ein trainierter Körper steckt so etwas weit besser weg als ein Couchpotatoe.

  • Reply baconforfree Thursday May 19th, 2016 at 11:58 AM

    Mich wuerde ja schon das Interview mit den Veranstaltern interessieren – kommt da noch was? 🙂

    Vor allem interessant was die “Schuldfrage” angeht waere wieviele Sanitaeter die Leute vom Mammutmarsch selbst engagiert haben, denn dass man sich nicht auf die Infrastruktur vor Ort verlassen kann sollte eigentlich klar sein. Ich denke nicht, dass man da auf mehr als 10-15 einsatzbereite RTW in der Nacht zaehlen kann und das ist schon inklusive der naeheren Umgebung. Und wenn die Antwort “20” oder so lautet dann fragt man sich doch, wie so eine Veranstaltung ueberhaupt genehmigt werden konnte.
    Ich weiss nicht, ob man wirklich auf die “Spasslaeufer” mit dem Bier in der Hand eindreschen sollte. Ich denke, es ist doch wahrscheinlicher, dass die sich eher beim ersten oder zweiten Ausstiegspunkt abgesetzt haben anstatt sich auf dem Zahnfleisch auf Teufel komm raus ueber die 40km_Marke weiterzuschleppen. Die Leute die die RTW in Anspruch nehmen mussten wuerde ich eher im ambitionierten und mehr oder weniger vorbereiteten Teilnehmerfeld vermuten – ist ja bei Laufveranstaltungen (wo nun definitiv sehr wenige Biertrinker dabeisein sollten) doch auch nicht anders.

  • Reply Nicol Thursday May 19th, 2016 at 02:24 PM

    Hallo Carola, vielen Dank für deine Antwort.
    Da ich nun über den Ostseeweg gestolpert bin, werde ich hier noch einmal mein Glück versuchen und die 100 km unter die noch fast brennenden Sohlen nehmen. ( Nicht nur meine Sohlen brennen, ich auch … auf das neue Abenteuer!) Anmeldung ist schon durch…limitiert auf eine begrenzte Teilnehmerzahl, was auch vernünftiger ist. Dazwischen liegt im August der Fjällräven classic in Schweden … Ich denke, daß man sich durch neu gesteckte Ziele recht schnell wieder erholt und in seine alte Motivation zurück findet. Wie heißt es doch: alles findet im Kopf statt und für mich gibt es nur halbvolle Gläser …
    Es gibt genügend “Spielwiesen”, sich selbst zu testen, sich an seine Grenzen zu bringen und … was noch wichtiger scheint, seine Grenzen auch zu erweitern ( mental wie physisch ).
    Ich finde deinen Blog genial und kann mir vorstellen, öfter mal hier vorbei zu schauen. Es geht sachlich und fair zu und ich begrüße es, wenn man “untereinander” ist und selbst weiß, von was man spricht ( im dem Fall schreibt). Ich wünsche allen Lesern weiterhin viel Optimimus und noch viele schöne Kilometer in der Natur, egal ob Wettkampf oder nicht…das wichtigste ist wohl, daß man sich draußen zu Hause fühlt ( Slogan von Jack Wolfskin, den ich sehr gerne teile) und die Natur als ein großes, befreiendes Abenteuer erfährt, das viel mehr gibt, als es nimmt. Einfach Toll … Gut Runst …

    • Carola
      Reply Carola Monday May 23rd, 2016 at 04:32 PM

      Liebe Nicol, vielen lieben Dank für die tollen Worte. Das beflügelt einen sowohl als Bloggerin wie auch als Sportlerin 🙂
      Den Fjällräven Classic habe ich mir für 2017 in den Plan geschrieben. Vorausgesetzt, ich bekomme einen Startplatz. Das wäre schon ein ganz großartiges Erlebnis. Du bist in diesem Jahr da?
      Ja, rausgehen ist die Devise. So viele schöne Dinge erlebt man eben nur, wenn man die vier Wände mal hinter sich lässt 🙂

      • Reply Nicol Friday December 9th, 2016 at 09:09 PM

        Liebe Carola,
        wie versprochen, bin ich den Fjällräven Classic 2016 gewandert. Ich habe eine Zeit von 71 h für 110 km benötigt. Wenn du wirklich vor hast, den Kungsleden 2017 abzuwandern, würde ich dich gerne als Team begleiten. Ich kenne jetzt die Strecke und kann besser planen. Wenn du magst, schlag ein. Plan B ist für mich 2017 Fjällräven Event in den USA.
        Lg Nicol

        • Carola
          Reply Carola Thursday December 22nd, 2016 at 07:09 AM

          Liebe Nicol, du bist ein Glückspilz, dass du in diesem Jahr schon an diesem tollen Event teilnehmen konntest! Wir werden es für 2017 versuchen. Wir, das sind einige aus meiner Marschgruppe. Es gibt eine Gruppe bei Facebook, wo wir unsere gemeinsame Tour planen. Wenn Du magst, komm doch hinein: https://www.facebook.com/groups/271932743194489/?fref=ts
          LG, Caro

  • Reply Christoph Friday July 29th, 2016 at 08:26 AM

    Hallo Carola,

    habe mich gestern aus anderen Gründen mit einem der Feuerwehrverantwortlichen getroffen, irgendwann war dann auch der Mammutlauf ein Thema, den ich bisher nur aus dem Blog hier kannte. Naja, die Emotionen waren beim Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sofort wieder da:
    – die “richtigen Sportler” waren gut vorbereitet, auf das was kommen sollte
    – die spontanen “Halt mein Bier, ich kann das auch”-Teilnehmer waren wohl extrem schlecht vorbereitet: Ausrüstung, Training und auch die mentale Vorbereitung, das haben viele auf die zu leichte Schulter genommen….
    – die Teilnehmerzahl war aus seiner Sicht viel zu hoch, aber die Ämter haben auf Anfragen vom Veranstalter nicht reagiert, das wird wohl in den nächsten Jahren anders sein… gab ja noch weitere organisatorische Lücken
    – der lokale Katastrophenschutz (Feuerwehren, DRK und andere ehrenamtliche Dienste) waren von Mitternacht bis etwa 07:00 Uhr aktiv, eine private Feier ist in einem der Bürgerhäuser vorzeitig beendet wurden, weil die Räumlichkeiten für die geschwächten Teilnehmer gebraucht wurden.

    Ist auch spannend, das mal aus seiner Sicht zu betrachten: Seine erste Anforderung ans nachrückende Team: “Zelte, Liegen, Notstrom-Geräte, Decken, aber stabile Lage”.
    Instabile Lagen sind aus seiner Sicht nur Brände, weil die doch sehr dynamisch sind und er dann auch in einen Vokabular verwendet, das an Kriegführung erinnert. Angriffstrupp, Verteidigungsposition etc…

  • Reply Daniel Wednesday May 3rd, 2017 at 03:08 PM

    Ein, zwei Bierchen gehen schon bei solch einer Distanz.
    Schöner Bericht!

    • Carola
      Reply Carola Wednesday May 24th, 2017 at 06:11 AM

      Da hast du absolut recht. Ein/zwei sind völlig ok. Man muss sich nur aufrecht halten können. Bist du diesjahr wieder mit dabei?

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