(Deutsch) 2. Mammutmarsch-Trainingswanderung – Dem Frühling auf dem Mauerweg entgegen

February 8, 2016

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6 Comments

  • Reply Diana Stiller Monday February 8th, 2016 at 08:27 PM

    Liebe Carola!
    Ganz ganz herzlichen Dank für die wunderbare Wanderung und für den tollen Bericht. BRAVO; BRAVO, BRAVO–mir hat es sehr sehr Freude bereitet. Es war eine großartige Wanderung bei traumhaften Wetter. Auf dem Gruppenfoto wären wir (zwei der *Meuterer* 🙂 auch sehr gern. Doch da wir in Rudow wohnen und den Dörferblick schon vielemale besucht haben, (zufluss und auch mit dem Rad), haben wir am Samstag darauf verzichtet und sind gemütlich unten entlang gegangen. Ich hab noch was zum “Roten Dudel” gefunden.

    ” Klein ist der „Rote Dudel” in den fast hundert Jahren seines Bestehens geblieben. Ein aus wenigen Straßen bestehender Teil Mahlows, ganz im Norden der Gemeinde Blankenfelde- Mahlow gelegenEs be- zeichnet nichts anderes als eine Aus- baute, ein abgelegenes Gebäude
    oder Flurstück außerhalb der eigent- lichen Ortslage. In seiner ursprüng- lichen Bedeutung war der Begriff negativ besetzt, herablassend, sogar verächtlich gemeint. Diese Bedeu- tung ist freilich längst in Vergessen- heit geraten.
    Ähnlich verhält es sich in diesem Zusammenhang mit der Bezeich- nung „Rot”. In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, vor mittlerweile gut zwanzig Jahren, er- reichte den Rat der Gemeinde Mahlow die Anfrage, ob das Wort „Rot” eventuell politisch motiviert sei, was von diesem verneint wur- de.
    Der Volksmund wiederum erzählt, dass sich in den ersten Jahren nach Entstehung des Wohnplatzes „Ro- ter Dudel” ein geistig Behinderter mit brandroten Haaren hier aufge- halten haben soll und der Name sich so herleite. Weitere solcher Geschich- ten sind heute noch im Umlauf. Erneut hilft der Blick in die Geschich- te oder besser gesagt auf alte Kar- ten und in die ältere Literatur. Bereits Willy Lademann ging der Herkunft des Namens „Roter Dudel” nach. Der Sprachforscher aus Jühnsdorf beschreibt in seinem 1956 erschie- nen „Wörterbuch der Teltower Volks- sprache“, den „Rode Dudl” als ein Stück Heide oder Wald an der Chaus- see auf der Grenze von Lichtenrade und Mahlow.
    Letzte Klärung bringt schließlich das Urmesstischblatt (Bl. 1976) von 1831 auf dem sich in unmittelbarer Nähe zur heutigen Lage des „Roten Dudel”, ein Wäldchen und der „Gro- ße Röthe Pfuhl” eingetragen findet. Als „Röten” wurden flache Wasserstellen bezeichnet, die zum „Reeten“, ins Deutsche übersetzt zum „Rotten” des Flachses verwen- det wurden. Das heißt die Flachsstengel begannen im Wasser anzurotten, so konnten die Holzteile leichter von der Faser getrennt wer- den. Diese Pfühle stellten keine Be- sonderheit dar, sondern waren in nahezu jeder Gemarkung vorhan- den, sind aber wegen des sinkenden Wasserspiegels häufig verlandet und deshalb aus dem Landschafts- bild verschwunden. ” ( Auszug aus dem Lokalanzeiger Flankenfelde /Mahlow vom 14.07.2010)

    • Carola
      Reply Carola Tuesday February 9th, 2016 at 11:58 AM

      Liebe Diana, vielen Dank für dein schmeichelndes Feedback. Wenn Du natürlich regelmäßig auf dem Dörferblick bist, sei dir die Meuterei verziehen 😉
      Ganz lieben Dank auch für die Quelle zum Roten Dudel! Mir gefällt die Gruselversion mit dem rothaarigen Verwirrten aber am besten. Ist so schön märchenhaft.

  • Reply Daniel Monday February 8th, 2016 at 09:14 PM

    Ich finde die Wanderberichte total spannend – so im halb städtischen Umfeld zu wandern ist bestimmt was anderes, normalerweise laufe ich ja nur durch die Natur 🙂

    • Carola
      Reply Carola Tuesday February 9th, 2016 at 11:56 AM

      Freut mich, Daniel, dass selbst Wanderberichte aus dem schnöden Berlin unterhalten können. Ja, es ist schon was anderes als in den Alpen oder den Nationalparks Amerikas zu wandern. Dennoch: Berlin und Brandenburg haben hübsche Ecken und auch viel Natur. Die Mischung machts 🙂

  • Reply Mietze Friday February 12th, 2016 at 08:56 AM

    wie die Queen lächelst du vom Poster:D

    • Carola
      Reply Carola Friday February 12th, 2016 at 09:27 AM

      Lach, jawoll, Eure Hoheit 🙂

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